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Mittwoch, 1. Januar 2003
olau, 1. Januar 2003 um 13:54:03 MEZ
Das Traumlaptop Maximal 500 MHz, aber nur an ungeraden Tagen. An geraden Tagen läuft er im stromsparenden 486er-Modus. Und in Zeitlupe. Quasi ein Computer mit eingebautem Entstresser. Behutsam zwingt er dich langsam, sehr langsam mit dem Finger über das Touchpad zu gleiten. Entschleunigung in allzu hektischer Zeit. Die Grafikkarte: ATI Rage. Wie Zorn und Wut. Namensgebung als Kontrapunkt zur tatsächlichen Leistung. Mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln bekommst du erbsengroße Pixel und handtellergroße Icons. Mehr als 16 Farben musst du nicht unterscheiden können. Das schont deine Augen. Selektives Gedächtnis: 16 MB in der revolutionären Revolverausführung: Manchmal erinnert er sich, was er ist, manchmal nicht. Meistens nicht. Gelegenheit deine eigene Hirnleistung mal wieder zu überdenken. Festplatte mit Antischlupfregelung: Wenn es draußen besonders kalt ist, fährt sie nicht an. Hat den Vorteil, dass du nicht vom Datenhighway abkommen kannst, wenns draußen schneit und friert. Der Akku hat eine Laufzeit von dreimal wahnsinnigen vier Minuten. Mit Quickchange-Einrichtung. Das Micromuskeltraining hält dich auf Trab. Lüfter mit quereingebauter Nockenwelle. Der wie eine Kreissäge kreischt. Er muss schließlich recht schönen Krach machen, damit du weißt, dass er läuft. Und laufen soll er ja, die CPU muss immerhin auf weniger als 100 Grad Celsius heruntergekühlt werden, sonst hat die heimische Heizung nichts mehr zu tun. So hast du eine angenehme Raumtemperatur im Winter und eine kostenlose Sauna im Sommer. Das Display in atmungsaktiver TFT-Technik zieht Staub an. Aus jedem Raum. Eigentlich aus der ganzen Wohnung. Aus der gesamten Straße. Die Anschaffung eines Staubsaugers kannst du dir getrost sparen. Infrarotschnittstelle. Wen oder was sie schneidet, oder von was sie geschnitten wurde, hat man bis heute nicht herausfinden können. Und wie man mit Infrarotlicht schneidet, wissen auch die Wissenschaftler nicht. Egal. Brauchst du halt, der Drucker hat ja ebenfalls eine. Und der Rechner deines Nachbarn auch. Interaktiver Download: Mittendrin hält er an und fragt dich, ob es dein Ernst ist, diese Daten herunterladen zu wollen. Du bejahst, allerdings findet er jetzt den Anknüpfpunkt nicht mehr. Und du kommst Dir dann ein wenig schuldig vor. Du hast ihm gerade den Download versaut. Mit lizensierter Ausführung der Netnanny: Deine E-Mail-Attachments werden ohne Rücksprache mit dir gelöscht. Egal, was drauf ist. Interessiert nicht. Nur eine tote Mail ist eine gute Mail. Begrenzte Mietverträge für jedwedes Betriebssystem: Spätestens nach vier Monaten sind sich Computer und Betriebssystem spinnefeind. Und dann muss einer von beiden gehen. Aber du darfst bleiben. [in Zusammenarbeit mit misoede]
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